Mit der Verlegung von 20 Stolpersteinen in Leer bringen wir die Erinnerung zurück

Es waren Angehörige, Nachbarn und Freunde: Für die Opfer des NS-Regimes wurden am 15. Juni 2026 als Erinnerung unter der großen Anteilnahme der Bevölkerung Leers Stolpersteine in der
Kleinen Roßbergstrasse und in der Bremer Strasse verlegt. In diesem Jahr fehlte erstmals Albrecht Weinberg , der im Mai verstorbene Initiator.

Über 100 Teilnehmer verfolgten in diesem Jahr die Stolpersteinverlegung. Unter ihnen der Bürgermeister von Leer, Claus-Peter Horst und der Landrat des Landkreises Leer, Matthias Grote.
Schülerinnen und Schüler der Leeraner Schulen vermittelten die Schicksale der ehemaligen jüdischen Bürger in eindrucksvoller Weise.

Für diese Opfer des Nazi-Regimes wurden die Stolpersteine verlegt:

In der Kleinen Roßbergstrasse 12 für Ester Cohen, Sara Cohen, Henderina Cohen und Hartog Nathan Cohen.

In der Bremer Straße 13 für Hermann Grünberg, Marta Grünberg und Abraham Grünberg.

Für Hermann Tempel in der Bremer Straße 14. Weitere Stolpersteine wurden in der Bremer Strasse 20 für Sophie Isaak, Helene Isaak, Sara Else Isaak und Jakob Isaak verlegt.

In der Bremer Strasse 24 in Gedenken an Sara Baruch, Moritz Baruch und Heinz Baruch; in der Bremer Strasse 62 für Dibora Polak, Isaak Polak, Karl Polak und Walter Polak. Bremer Strasse 70 Helene Heyer.

Auch in diesem Jahr waren die Initiatoren der Stolpersteinverlegung die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland e.V.
und die Initiativgruppe Stolpersteine Leer.