Schalom-Chaver Preis zum 9. Mal verliehen

Schalom-Chaver Preis zum 9. Mal verliehen

Für Schülerfacharbeiten, die sich mit der jüdischen Geschichte, dem deutsch-israelischem Verhältnis, dem Judentum und dem Anitsemitismus beschäftigt haben, wurden Schüler der Freien Christlichen Schule Ostfriesland (FCSO) ausgezeichnet.

Der Preis wird gemeinsam von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und der Gesellschaft für christich-jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland e.V. (GCJZ), Leer, am 22. November verliehen.

Lisa-Marie Sandersfeld wurde für ihre Arbeit „Und vergib uns unsere Schuld – „Umgang der evangelischen Kirche in Deutschland mit ihrer Rolle im Nationalsozialismus“ mit dem 1. Preis in Höhe von 500 Euro ausgezeichnet. Pascal Slappa wurde für seine Arbeit „Die Entstehung des Silicon Wadis“ mit dem 2. Preis in Höhe von 200 Euro ausgezeichnet. Die Arbeit „Die Banalität des Guten-Was Menschen zu Helfern und Rettern machte“ von Sina Krüger wurde mit dem 3. Preis in Höhe von 200 Euro bedacht.

Neben den Geldpreisen wurden noch neun Buchpreise verliehen.

Frauke Maschmeyer-Pühl von der JCJZ hob in ihrer Einführungsrede hervor, dass neben dem Teletta-Groß-Gymnasiums in Leer auch zwei Schüler des Albrecht-Weinberg Gymnasiums in Rhauerfehn ihre Facharbeiten eingereicht hätten.

Alle eingereichten Arbeiten hatten eine sehr gute Qualität, so Frauke Maschmeyer-Pühl von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland. Besonders lobenswert fanden die Gremienmitglieder Udo Groenewold und Rolf van der Recke das besondere Engagement der Schüler dem wachsenden Antisemitismus die Stirn zu bieten und Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Feierstunde wurde musikalisch von Jonathan Hildebrand aus Hamburg umrahmt.