Buchvorstellung „Vergiftetes Denken“ von Wolfgang Kellner

„Vergiftetes Denken“ beschreibt die Allianzen

stramm national gesinnter Männer

vom Kaiserreich bis zum NS-Staat

eine Fallstudie zu Bernhard Bavink

 

 

Die Zeitspanne vom Kaiserreich bis zum NS-Staat war gekennzeichnet von einem für Deutschland dramatischen politischen Wandel, der nach dem in Oldenburg geborenen Philosophen Karl Jaspers „einer schwindel­haften Extratour in den Abgrund“ glich.

Der Bielefelder Naturphilosoph Bernhard Bavink, in Leer/Ostfriesland geboren, war Zeuge und Akteur in dieser Zeit. Eine antidemokratische Haltung, Antisemitismus, Rassenideologie und „Biologisierung“ der Politik waren wesentliche Punkte in den Auffassungen der „stramm national gesinnten Männer“, wie Bavink sich und seine Mitstreiter nannte.

Das Buch soll dazu beitragen, die Ursprünge, die Verflechtungen und die Zusammenhänge in ihrer Kontinuität bis heute zu erkennen und zu beurteilen.

Der Autor:

Wolfgang Kellner war dreizehn Jahre lang hauptamtlicher Bürgermeister seiner Heimatstadt Leer/Ostfriesland. Er veröffentlichte 2015 im „Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands“ die Abhandlung Die Vergessenen – Die ‚Juni-Aktion‘ 1938 gegen ‚Arbeitsscheue‘ im Raum Leer“.  Es folgte 2017 eine Studie zur Rolle der Kommunen und ihrer Führungskräfte im NS-Staat mit dem Titel „Verfolgung und Verstrickung – Hitlers Helfer in Leer“.

Wolfgang Kellner ist  Vorsitzender der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland“.

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Datum

Mai 20 2022

Uhrzeit

19:00

Veranstaltungsort

Sparkassen-Forum Leer
eingang Bgm.-Ehrlenholtzstrasse

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